Wir teilen die Nacht durch Zwei …

Um unsere Bäcker und Fahrer weitestgehend zu schützen und letztlich eine Betriebsschließung zu verhindern, haben wir das Bäckerteam geteilt.

Um 18:00 Uhr beginnt Team A bis circa 00:30 Uhr. Dann, wenn niemand mehr vom Team A im Betrieb ist, kommt Team B und beginnt um 01:00 Uhr mit seiner Arbeit, bis circa 07:00 Uhr. Die Arbeiten sind genauestens geplant und aufgeteilt.

Hintergrund ist ein hoffentlich nicht benötigter Notfallplan: Für den Fall dass sich einer unserer Bäcker infiziert, wird nicht die gesamte Produktion gestoppt und der Betrieb geschlossen. Wenn also z.B. ein Bäcker im Team A infiziert wäre, bliebe das ganze Team A zu Hause. Team B übernähme dann auch die Schicht von Team A.

 

Mehr noch:

Die Körbe, in denen die Ware in unsere Bäckerläden geliefert wird, werden täglich gründlich heiß gewaschen.

Für den Versand in unsere Bäckerläden wird das frische Backwerk von zwei Fachkräften ohne Kontakt zu den Fahrern gepackt. Die Fahrer betreten den Betrieb erst, wenn beide Kollegen den Versand verlassen haben. Die Fahrer waschen und desinfizieren ihre Hände beim Betreten des Betriebes und tragen bei der Auslieferung Einmalhandschuhe, die sie nach jeder Filiale wechseln. Sie haben keinen Kontakt zum Verkaufspersonal.

 

Diese jungen Maßnahmen haben sich bereits am ersten Tag (… in der ersten Nacht) als praktikabel erwiesen.

Das ist auch für den Kundenschutz wichtig.

 

In unseren Bäckerläden haben wir seit 15. März Distanz-Streifen vor den Tresen und in den Verkaufsraum geklebt, sowie Schilder „Bitte Abstand halten“ und „Bitte einzeln eintreten“ aufgestellt. Unsere Kunden richten sich fast ausnahmslos danach. Wenn nicht, bitten wir einen Hinweis des Verkaufspersonals zu tolerieren – es geht um Sie und um Uns!

Das Verkaufspersonal schützt Sie und Sich durch Plexiglas-Abschottung vor Infektion, es desinfiziert laufend die Hände, trotzdem zusätzlich Schutzhandschuhe zum Anfassen des Backwerks benutzt werden.

 

Stets werden wir unsere Maßnahmen nach neuen Erkenntnissen, Ideen und Möglichkeiten optimieren.

Wenn Sie Anregungen habendie sind stets willkommen!

 

Wir hoffen, dass wir mit all unseren Maßnahmen gut durch diese Krise kommen und ALLE gesund bleiben.

 

… und genießen Sie nach wie vor unser Bio-Backwerk.

Unser Dach bäckt Ihr Brot …

Seit Juli 2019 versorgt sich unsere Backstube und Zentrale quasi mit Strom vom eigenen Dach. Bereits bei der Projektierung unserer neuen Backstube und Zentrale unseres Handwerksbetriebes in 2011, wurde das Dach für Dachbegrünung oder Photovoltaik ausgelegt. Wir haben uns heute für die Nutzung der Sonnenenergie entschieden, und zwar zur Stromerzeugung. Da wir ja nachts backen, können wir nur einen Teil der gewonnenen Energie direkt nutzen, aber nichts geht verloren – die tags nicht benutze Energie wird ins Netz gespeist, aus dem wir unsere Energie nachts beziehen. Wolfgang W. Springer ist Genossenschaftsmitglied bei ENERGIENETZ Hamburg geworden. ENERGIENETZ Hamburg ist Eigentümerin der Anlage, hat sie auf unser Dach gebaut und betreut sie rundum. Wir stellen dafür unsere Dachfläche zur Verfügung und haben unseren "sauberen" Strom.

 

Effizienz ist uns wichtig.

Unser Backbetrieb ist ganzheitlich ökologisch orientiert, deshalb backen wir mit ausgesuchten Rohstoffen. Wir gehen behutsam und sparsam mit ihnen um. Weil wir ein Vorbild in allen Umweltbereichen sein wollen, beginnen wir mit dem Umsetzen dieser Ideale bereits in der Backstube.

 


WAS WIR KONKRET TUN:

  • Wir nutzen saubere Energien, also Energie, die weder aus Atom-, Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerken stammt, sondern vollständig aus regenerativen Energiequellen.
  • Wir optimieren beständig den Stromverbrauch, beispielsweise durch Erhöhen der Lagertemperaturen bei den Gärunterbrechern auf das äußerste Maß.
  • Durch intensive Effektivierung innerbetrieblicher Abläufe sparen wir von Jahr zu Jahr mehr Wasser ein.
  • Wir haben die CO2-Emission unseres Betriebes deutlich gesenkt, was der sauberen Luft zugute kommt.