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Seit weit über 100 Jahren liegt uns als Bäckereibetrieb in 4. Generation die gesunde Ernährung mit wohlschmeckenden Nahrungsmitteln am Herzen und das bedeutet, immer wieder genauestens darüber nachzudenken, WAS und WIE wir produzieren. Als Generationen übergreifender Familienbetrieb hat sich ein gehöriges Know-how angesammelt, aus dem wir schöpfen können, um diese Fragen zu beantworten.
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Unsere Backstube
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Unser Backbetrieb ist ganzheitlich ökologisch orientiert, deshalb backen wir mit ausgesuchten Rohstoffen. Wir gehen behutsam und sparsam mit ihnen um. Weil wir ein Vorbild in allen Umweltbereichen sein wollen, beginnen wir mit dem Umsetzen dieser Ideale bereits in der Backstube:
• Wir nutzen saubere Energien, also Energie, die weder aus Atom-, Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerken stammt, sondern vollständig aus regenerativen Energiequellen.
• Wir senken beständig den Stromverbrauch, beispielsweise durch Senkung der Lagertemperaturen bei den Gärunterbrechern.
• Durch intensive Effektivierung innerbetrieblicher Abläufe sparen wir von Jahr zu Jahr mehr Wasser ein.
• Wir haben die CO2-Emmission unseres Betriebes deutlich gesenkt, was der sauberen Luft zugute kommt.
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Traditionelles Backen
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„Mit Liebe backen wir, was die Natur uns gibt”, das ist seit einigen Jahren unser Grundsatz. Deshalb wird unser Bio-Backwerk nicht wie vom Fließband produziert, sondern es ist unser oberstes Gebot, so schonend als möglich zu backen, und das mit besonders ausgesuchten Rohstoffen.
"Wir verzichten weitestgehend auf maschinelle Herstellung, und setzen ganz auf Handarbeit, wie es schon mein Vater, mein Großvater und mein Urgroßvater getan haben”, sagt Wolfgang W. Springer, der das Familienunternehmen bereits in der 4. Generation leitet. Auch heute noch werden alle unsere Bio-Backwaren vollhandlich hergestellt, die Teige von Hand abgewogen und geformt.
Unsere Teige werden traditionell schonend geführt, und Teigruhezeiten bis zu 16 Stunden sind nicht selten. Wir brauchen einfach diese Zeit zum Backen, und das schmecken auch unsere Kunden.
Uns liegt die gesunde Ernährung unserer Kunden sehr am Herzen. Ständig achten wir darauf, dass unsere Bio-Backwaren ausgezeichnet schmecken und sehr gut verträglich sind. Nicht zuletzt wegen des Verzichts auf Backmittel und Hilfsstoffe.
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Geschichte der Bäckerei SPRINGER: 1. Generation
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Die Geschichte der Bäckerei SPRINGER ist eine Geschichte des Aufstiegs, aber auch eine Geschichte von Höhen und Tiefen menschlicher und geschäftlicher Existenz. Es war ein langer Weg von Kaltenkirchen nach Hamburg-Horn, den viele Menschen begleitet haben durch schwer bewegte Zeiten.
Vor nahezu 120 Jahren wird im nördlich von Hamburg gelegenen Kaltenkirchen das erste im hauseigenen Backofen der Familie SPRINGER hergestellte Brot verkauft.
Bäckereigeschäfte, wie man sie heute kennt, sind damals auf dem flachen Land nicht üblich gewesen, weil man vom Brotverkauf allein nicht leben konnte. Deshalb hat der Bäckergeselle Heinrich Springer aus Barmstedt einen zweiten Beruf: er war zugleich Landbriefträger.
1889 erwirbt er aus der gerade parzellierten Bauernvogthufe ein Grundstück und eröffnet gemeinsam mit seiner Frau eine Bäckerei.
Der Kaltenkirchener Betrieb wird später vom Schwiegersohn übernommen und in dieser Linie bis 1974 weitergeführt.
DIE FOTOS zeigen Heinrich Springer und seine Frau (o.) und die alte Backstube in Kaltenkirchen (u.)
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Geschichte der Bäckerei SPRINGER: 2. Generation
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Der älteste Sohn, Wilhelm Springer, macht nach seinen Lehr- und Wanderjahren in Hamburger Bäckereien im Jahre 1912 seinen Meister in Kiel.
Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitet er dann wieder in verschiedenen Bäckereien Hamburgs, und landet schließlich als Meister in der Bäckerei des Rauhen Hauses in Hamburg-Horn, die er 1943 übernimmt.
Wilhelm Springer beschäftigt 4 Gesellen und 2 Verkäuferinnen.
DIE FOTOS zeigen Wilhelm Springer (l.) mit seinem Sohn Heinrich und zwei Helfern beim Aufspritzen von Gebäck (o.) und Wilhelm Springer an der Teigwaage, die auch heute noch verwendet wird (u.)
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Geschichte der Bäckerei SPRINGER: 3. Generation
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1923 wird Heinrich Friedrich Springer geboren, der in der elterlichen Bäckerei des Rauhen Hauses lernt. Nach den Wirren des Zweiten Welkrieges und Gefangenschaft hilft er beim Wiederaufbau der bei einem Luftangriff 1943 vollständig zerstörten Bäckerei.
Im Jahre 1949 macht er seinen Meister. Fünf Jahre später, 1954, übernimmt er dann nach schweren Jahren des Aufbaus die Bäckerei von seinem Vater, die er mit seiner Frau Inge jahrzehntelang führt.
Heinrich Friedrich Springer beschäftigt 5 Gesellen, 4 Verkäuferinnen, 2 Lehrlinge und 1 Expedienten.
DIE FOTOS zeigen die Bäckermannschaft von Heinrich Friedrich Springer mit dem jetzigen Inhaber Wolfgang W. Springer im Vordergrund (o.) und den wiederaufgebauten Laden in Hamburg-Horn mit den Gleisen der Trümmerbahn (u.)
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Geschichte der Bäckerei SPRINGER: 4. Generation
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Dessen Sohn, Wolfgang W. Springer, kommt 1949 zur Welt. Natürlich wird auch er Bäcker; jedoch begnügt er sich nicht mit dem Gesellen- und Meistertitel, sondern er besucht die Akademie des Handwerks und schließt nach 5 Semestern mit dem Betriebswirt des Handwerks ab.
Bevor er im Jahre 1981 die Horner Backstube von seinem Vater übernimmt, verbringt er einige Monate beim Obermeister des Kantons Zürich in der Schweiz, was seine Qualifizierung abrundet und seinen Horizont erweitert. 1989 feiert der Familienbetrieb „Meisterbäcker SPRINGER” sein 100-jähriges Bestehen.
Seit 1991 ist SPRINGER Bioland-Vetragsbäcker für alle Vollkornprodukte. Im Jahr 1999 wird das Traditionsunternehmen auf ausschließlich biologisch hergestellte Backwaren umgestellt. Ein Jahr später erhält der „Meisterbäcker Springer” ein neues Logo und ein frisches Corporate Design und wird in „SPRINGER Bio-Backwerk” umbenannt.
Heute sind in unserer Backstube tätig: 5 Bäckermeister, 2 Bäckergesellen, 3 Lehrlinge sowie 5 fleißige Helfer für die Reinigung und zum Kuchenpacken.
Im Verkauf sind derzeit beschäftigt:
5 Fachverkäuferinnen, 2 Hauswirtschaftsleiterinnen, je ein/e Altenpflegerin, Bäckermeisterin, Bäckergeselle, Konditorgeselle, Großhandelskaufmann, Bekleidungsnäherin, Fremdsprachenkorrespondentin und Informatikerin sowie 8 Studentinnen und 4 Schülerinnen.
RECHTS sind unter dem Bioland-Logo das alte Logo des „Meisterbäckers SPRINGER” und das neue Logo „SPRINGER Bio-Backwerk” abgebildet.
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