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KOLK-Blühstreifen-Projekt 2010 des Lämmerhofes
Mit Liebe backen wir, was die Natur uns gibt.
Die UNO hat das Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt und möchte damit die Menschen aufrufen, Artenvielfalt als Schutzziel zu akzeptieren. Dann wird es viele Gratisleistungen der Natur, wie Erholungswert einer Landschaft, sauberes Wasser und saubere Luft, gesunder Boden, ein stabiles Klima und eben Artenvielfalt weiterhin geben können.
Auch uns, Springer Bio-Backwerk, ist der Schutz wild lebender Arten ein wichtiges Anliegen. Unser Getreidelieferant, der Lämmerhof, praktiziert seit über 20 Jahren einen wildarten-freundlichen, ökologischen Landbau mit möglichst viel Lebensraum für Arten wie Rebhuhn, Feldlerche, Kiebitz und Feldhasen. Wir möchten das unterstützen und mehr Menschen die Möglichkeit geben, sich am Schutz der Artenvielfalt über einen bewussten Einkauf zu beteiligen.
Artenvielfalt ist eine Frage des Genusses
Gesunde Nahrung kommt aus intakter Landschaft Getreide, aufgewachsen mit Kornblume und Mohn, Feldlerche und Feldhasen das ist Gesundheit, das ist Genuss.
Lebensraum Acker: Bei uns blüht, summt und zwitschert es
Wir ergänzen den ökologischen Landbau mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Die Fruchtfolgen werden (besonders auf den Projektflächen) von 5 auf 10 unterschiedliche Kulturen erweitert, ergänzt durch bunte Blüh- und Brachestreifen um die Felder herum.
Dadurch erfolgt eine enorme Verkleinerung der Einzelfläche, es entstehen lange Randstrukturen, die wie Adern in der Landschaft wirken: Hier lebt es! Pflegemaßnahmen auf den Feldern werden mit der Fortpflanzungszeit der Wildarten (z.B. Nester im Getreideacker) abgestimmt.
Zusätzlich legen wir neue Biotope in der Landschaft an: Das sind Kleingewässer, Trockenhänge, Lesesteinhaufen, Hecken, Feldgehölze, Einzelbäume oder kleine Offenbodenstellen, so dass die Nischenvielfalt in der Landschaft erhöht wird.
Nach der Ernte belassen wir einen Anteil der Flächen mitsamt ihren besonderen Beikräutern und den Blüh- und Brachestreifen unbearbeitet und ergänzen sie durch kleine Parzellen Getreide, die ungeerntet auf den Flächen stehen bleiben. Das alles sind wichtige Nahrungsreserven für Zugvögel oder heimische, überwinternde Arten.
Artenvielfalt auf dem Lämmerhof
Der Lämmerhof hat mit Partnern des Naturschutzes hierzu Strategien entwickelt, die das Vorkommen wild lebender Arten besonders fördern. Der Lämmerhof wurde im Frühjahr 2010 ausgewählt, um für das Land Schleswig-Holstein ein Modellvorhaben zur Sicherung der Artenvielfalt auf landwirtschaftlich genutzten Flächen umzusetzen.
Hören auch Sie die Feldlerche im Brötchen?
Die Natur beschenkt uns großzügig mit gesunder Nahrung. Auch wir möchten ihr etwas schenken. Und so geben wir gerne einen Teil zurück und genießen dadurch doppelt. So bleibt uns und unseren Kindern der Zauber in der Landschaft auch zukünftig erhalten.
Weitere Informationen: www.laemmerhof.de
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